mimo mitteldeutsche motorenwerke mmw leipzig rüstungsindustrie luftfahrt

Kommentare: 20
  • #20

    Alexander Höfer (Sonntag, 03 Februar 2019 08:03)

    Da ich in Taucha in der Graßdorfer Str. aufgewachsen bin war ich natürlich als Kind auch in der MIMO und das war doch für uns ein aufregendes Gelände. Meine Mutter hat in der MIMO gearbeitet und viel erzählt. Und daher hat der Film viele viele Erinnerungen geweckt. Spitze.

    Höfer.A

  • #19

    Alexander Höfer (Sonntag, 03 Februar 2019)

    Ein sehr beeindruckender Film. Sehr sauber recherchiert und filmisch spitzenmäßig umgesetzt. Ich bin begeistert über die vielen Details und die vielen und interessanten Infos. Einfach Klasse. Bin auf weitere filme gespannt.

    Höfer

  • #18

    Manfred Rieger (Samstag, 26 Januar 2019 17:35)

    Guten Tag Roger Liesaus, ich habe mir heute,Samstag d.26.01.2019, die DVD "MIMO-Geschichte eines Werkes der Luftrüstungsindustrie Raum Leipzig" angesehen.Ich bin Jahrgang 1945 und besuchte von 1951-1961 die Schule in Leipzig-Schönefeld.Ab ca.1959 war ich mit meinem Fahrrad auch viel in der Umgebung von Thekla/Taucha unterwegs.Auch auf dem Gelände der MIMO . Die DVD hat mir sehr gut gefallen. Sie erweckte in mir viele Erinnerungen an diese Zeit.
    Vielen Dank
    Manfred Rieger

  • #17

    Elvira Thumser (Dienstag, 15 Januar 2019 18:22)

    Lieber Herr Liesaus,



    mit dieser DVD von der MIMO fühlte ich mich wieder in meine Kinderzeit zurückversetzt.Ich bin ein Nachkriegskind 1946

    geboren. In der Friedrich -Ebert -Straße 46 .Dies ist Unweit von der MIMO entfernt. Ich sehe mich noch mit meinen Spielgefährten in der MIMO herum stromern.

    Einer meiner Spielkameraden ist von einer Mauer gestürzt und dabei ums Leben gekommen.

    Unser Nachbargrundstück in der Thomas -Mann-Sraße 19/21 ist bei den großen Luftangriff 1944 total zerbombt worden.In all

    meiner Kinderzeit habe ich jeden Tag das Trümmergrundstück vor meinen Augen gesehen.

    Meine Eltern sind aus dem Erzgebirge nach Taucha gezogen, da sie dadurch eine Wohnung und Arbeit bekamen.

    Meine Mutter arbeitete in der MIMO in der Küche und als Putzkraft. An dem Tag als wieder 1944 ein Angriff war ,war sie zum Glück zu Hause im Luftschutzkeller.

    Nach der Entwarnung sind die Leute aus der Siedlung über die Wiese in Richtung MIMO gelaufen um evtl. noch lebende Kollegen zu helfen Aber leider waren alle aus der Luft bombartiert und zu Tode gekommen. Dieser Vorfall hat sie ihr ganzes Leben beschäftigt und sehr oft darüber gesprochen.

  • #16

    Melanie Zeise (Samstag, 12 Januar 2019 21:26)

    Vielen Dank für diese wunderbare Premiere heute am 12.01.2019
    Es hat mich tief Beweggrund beeindruckt. Ich konnte viel lernen.

  • #15

    Raik (Sonntag, 06 Januar 2019 10:07)

    Hallo Zusammen.
    Die MIMO begeistert mich schon seit vielen Jahren und ich bin immer mal im Gelände unterwegs. Warscheinlich auch, weil mein Großvater dort als Flugmotorenmechaniker gearbeitet hat und das damit ein wenig Familiengeschichte ist.
    Vielen Dank für den schönen Film.

  • #14

    Roger Liesaus (Freitag, 21 Dezember 2018 08:15)

    Hallo Danny, danke für die Erzählung zur Paulinenstraße, dadurch wird das Geschehen dort noch etwas klarer. Ich habe viel rumgefragt, aber niemand konnte mir noch eine Fassade in Leipzig mit so deutlichen Kriegsspuren nennen, wahrscheinlich ist es wirklich die letzte Wand die so aussieht und deshalb glaubte ich, das archivieren zu müssen und du hast jetzt noch die Verbindung zur Mimo geliefert.
    Grüße aus Plösitz
    Roger

  • #13

    Danny Thumser (Donnerstag, 20 Dezember 2018 23:58)

    Hallo Roger,
    du hast mit Deiner Reportage ein Stück von unserer Familiengeschichte verfilmt. Meine Großeltern wohnten ab ca.1930 schräg gegenüber dem Haus das Du gezeigt hast in dem die vielen Löcher in der Fassade waren.In der Paulinenstrasse 10. Diese Löcher stammten von einer amerikanischen Fliegerbombe die bei der Bombardierung Leipzigs in die Paulinenstrasse Nr.8 schräg gegenüber einschlug .Dieses Haus wurde komplett zerstört und die Splitter streuten bis dorthin.
    Meine Großeltern konnten sich im Keller retten und nach der Bombardierung stellten sie beim Betreten ihrer Wohnung fest das Ihr Wohnzimmer keine Wand mehr zum Nachbargebäude besaß.Die Schrankwand mit Tischuhr konnten sie aber noch retten.Zum Glück.Den diese Uhr ziert jetzt mein Büro mit den Narben von dieser Zeit als ewiges Andenken.
    Meine andere Oma ist wie du im Film bereits sagtest aus der Nähe von Chemnitz im Zuge des Aufbaus des Werkes nach Taucha gekommen.Sie wohnte in der Friedrich - Ebert- Str.
    und war in der Produktion von der MIMO tätig.
    Bei der Bombardierung des Werkes hatte sie großes Glück gehabt ,da sie an diesen Tag
    Haushaltstag hatte.
    Dadurch bin ich in Taucha aufgewachsen und die Mimo war in Kindertagen unsere "Spielwiese".
    Nochmals vielen Dank für die Erzählung dieser Spannenden Geschichte dieses Werkes.
    Ein Authentisches Stück Taucha,was wie mein Vorredner schon sagte in den Geschichtsunterricht unserer Schulen in Taucha gehört.
    Einfach nur Top.

  • #12

    Ulrich Schröder (Sonntag, 16 Dezember 2018 16:51)

    Ein toller Film! Ich habe mit großem Interesse die Dokumentation angeschaut, die viele Aspekte aller Betroffenen und Zeitzeugen abdeckt und darstellt und die mit vielen Originaldokumenten und -aufnahmen rund um die Geschichte der Mimo-werke versehen ist. Gute und umfangreiche Recherche!

  • #11

    Dagmar Zeh und Peter Zeh, 04425 Taucha, Davidstrasse 4 (Sonntag, 16 Dezember 2018 12:37)

    Der Mimo-Film ist grossartig. Ein ganz gelungener Zusammenschnitt. Sehr informativ und überhaupt nicht langatmig. Sehr empfehlenswert. Wir empfehlen ihn allen unseren Freunden. Wir freuen uns schon auf den 2. Film. Dafür, lieber Herr Liesaus, ganz viel Kraft. Es grüssen ganz lieb Dagmar und Peter Zeh.

  • #10

    Fam.Thalmann (Samstag, 15 Dezember 2018 18:07)

    Lieber Herr Liesaus,
    schon längst wollten wir uns für all Ihre Mühe und persönlichen Einsatz bedanken, um dieses tolle Projekt erfolgreich zu vollenden. Es ist Ihnen und allen Beteiligten sehr gut gelungen diesen wichtigen Teil unserer Portitzer/ Tauchaer Geschichte zusammen zu tragen und für die Ewigkeit festzuhalten. Aufrichtiges Dankeschön! Wir zählten zu den Ersten, die die DVD von Ihnen ausgehändigt bekamen und inzwischen haben 3 Generationen unserer Familie ( zwischen 35 und 82 Jahren) die gesammelten Informationen und sehr gut nachgestellten Szenen gesehen. Viele offene Fragen konnten durch die Doku beantwortet oder Erinnerungen aus der Kinderzeit zurück geholt werden. Sicherlich werden wir uns diese Dokumentation noch einige Male anschauen, um die Geschehnisse noch besser zu verstehen.
    Wir wünschen Ihnen für weitere Projekte viel Erfolg und Helfer, um diese anspuchsvollen Aufgaben zu meistern.

    Nochmals Danke, Familie Thalmann


  • #9

    Roger Liesaus (Samstag, 15 Dezember 2018)

    Hallo Axel, danke für deine Kritik und das dich der Inhalt überzeugt hat freut mich. Julia als Vorleserin muss ich hier in Schutz nehmen. Es war meine Idee, mein Konzept einen jungen Menschen aus Taucha der mit dem Thema bisher gar nichts zu tun hatte, diese Akten verlesen zu lassen. Dazu wollte ich bewusst jemand, der kein Schauspieler oder ausgebildeter Sprecher ist. Auch sollte Diejenige die Texte vorher nicht kennen. Wir hatten uns dazu in einem Originalschauplatz, nämlich der Direktorenvilla, später im Archiv, getroffen. Auch das war mir wichtig. Leider war dort die uns zur Verfügung stehende Zeit nur eng begrenzt. Die alten Akten erwiesen sich von der Leserlichkeit und der Schriftart zum Teil doch als recht schwierig. Hinzu kamen eine Menge Abkürzungen, die damals im Schriftverkehr sicher üblich waren, aber uns wiederholt vor Herausforderungen stellten, ihre richtige Bedeutung herauszufinden. Auch ich habe festgestellt, dass der dabei von mir gewünschte Effekt nicht ganz rüber kommt. Da ich trotzdem die Idee gut finde mit einer Vorleserin die Akten und die darin enthaltenen Einblicke, Denkweisen und Widersprüche hörbar zu machen, werde ich für den nächsten Film eine gelernte Sprecherin heranziehen. Axel ich hoffe damit deinen berechtigten Einwand etwas relativiert zu haben.
    Viele Grüße Roger

  • #8

    Axel Trott (Samstag, 15 Dezember 2018 13:25)

    Hallo,
    ich fand die Idee gut, weil ich am Historischen in und um Leipzig immer interessiert bin. Deshalb habe ich mich gleich von Anfang an beteiligt und war natürlich auf das Ergebnis auch gespannt. Die inhaltliche Aufarbeitung und auch das Filmmaterial sind gut, allerdings hat mich die sprachliche Darbietung z. T. nicht überzeugt. Insbesondere die junge Dame, die die Briefe bzw. Schreiben zitiert. Hier hat man den Eindruck, sie hätte sich das vorher besser und öfter durchlesen sollen..
    VG A. Trott

  • #7

    Roger Liesaus (Donnerstag, 06 Dezember 2018 21:41)

    Lieber Karsten, lieber Ronny,
    vielen Dank für eure Einträge und das Lob. Ihr nehmt mir etwas Druck von der Brust, wenn ihr schreibt, dass es trotz der Überlänge nicht langweilig ist. Ich wollte die Geschichte einfach so lange erzählen, wie es eben etwas zu sagen gibt und mich nicht durch vorgepresste Formate beschränken. Aber als Neuling hat man da doch etwas Bammel, ob das Konzept aufgeht.
    Inwieweit Schulen mal Interesse an dem Film haben, wird spannend, denn es passt ja doch nicht ganz in die heute angebotene Geschichtsschubladeninterpretationen.
    Tragt es weiter und ich glaube man muss ihn zweimal angucken.....
    Grüße aus Plösitz
    Roger

  • #6

    Ronny Heyne (Donnerstag, 06 Dezember 2018 19:00)

    Hallo Roger,
    sehr spannender Film, gut gemacht und nicht langweilig.
    Eigentlich ein muss für alle in und um Taucha.
    Sowas wie der Film gehört, meiner Meinung nach, in den Geschichtsuntericht in die Tauchaer Schulen und Umgebung.
    Vielen Dank
    LG Ronny

  • #5

    Karsten Petzsche (Mittwoch, 05 Dezember 2018 22:40)

    Hallo Roger,

    hier mal wieder der Norweger aus Taucha.
    Hab gestern die DVD erhalten - es ist alles unbeschädigt bei mir eingetroffen. Natürlich hab ich noch am gleichen Abend die Hälfte der Doku reingezogen. Gerade eben war der Rest dran und ich wollte (wie sicher viele Andere auch) einfach mal ne schnelle Rückmeldung geben.
    Ich hatte eigentlich keine spezielle Erwartungshaltung an den Film und war dann bereits gestern (aber auch jetzt noch nach dem Ende) erschlagen von der Menge an gut recherchiertem Material und einer fesselnden Berichterstattung. Trotz der "Überlänge" war ich zu keinem Augenblick gelangweilt - im Gegenteil war es super spannend einen Blick in dieses Kapitel unserer Vorgeschichte zu werfen. Ich bin noch weit davon entfernt diese Doku verdaut zu haben, aber aus mehreren Gründen liegt mir dieser Film schwer im Magen (ist nichts negatives). Genaueres kann ich noch nicht sagen. Heute erstmal ein großes Dankeschön an dich, stellvertretend für alle aktiv Beteiligten. Ich bin echt froh als (kleiner) Unterstützer mit dabei zu sein.


    Mit Grüßen aus dem dunklen Balestrand


    Karsten

  • #4

    Birgit Richter (Sonntag, 04 November 2018 11:35)

    Bin vom Kurzfilm begeistert und schon neugierig auf den Film. Für weitere Projekte würde ich mir eine einfachere Werbung wünschen mit weniger Fremdworten. Gerade die ältere Generation würde sich für diesen Film interessieren. Aber sie nehmen Abstand da sie keine Karten übers Internet bestellen können und mit solchen Worten wie ,,Crowdfunding" überfordert sind. Selbst ich hatte Schwierigkeiten die Premierekarten zu bestellen. Da sollte man es einfacher gestalten.
    Auf die Premiere freut sich Birgit

  • #3

    T.Brade (Sonntag, 04 November 2018 10:54)

    Zeigt sehr schön wie das damalige Wirtschaftswachstum das Umland einer Großstadt wie Leipzig bis heute geprägt hat. Damals entstanden für die Beschäftigten ganze Wohnsiedlungen. Ich weiß garnicht ob die Mietpreise für damalige Verhältnisse günstig waren,oder was es noch an Vergünstigungen gab um Anreiz zu schaffen dorthin zu ziehen,oder ob das garnicht nötig war.....

  • #2

    Roger Liesaus (Sonntag, 04 November 2018 09:06)

    Danke Rainer Bochmann für deinen Beitrag. Der ist besonders insofern wichtig, weil sich das Gerücht hartnäckig hält, dass die Mimo niemals bombardiert wurde, weil die schlauen Deutschen sie so gut im Wald versteckt hatten, dass die blinden Amis sie nicht finden konnten.

  • #1

    Rainer Bochmann (Samstag, 03 November 2018 14:21)

    Hallo, durch Zufall bin ich auf diese Internetseite gestoßen.
    Habe mir den 3 Min Film von der MIMO angesehen. Ich wohnte im Paul-Heise-Weg ,
    war nicht weit bis zur MIMO, wo wir als Kinder oft "gespielt" haben.
    Unsere "Bude" war im Spitzbunker was auch der Treffpunkt war.
    Als kleines Kind habe ich noch erlebt, als die Flieger Bomben im MIMO Gelände abgeworfen haben. Von unserem Haus konnte ich sehen wie eine Bombe in ein Haus in der Thomas Mann Str. eingeschlagen ist.

    Gruß Rainer

WIR FREUEN UNS SEHR ÜBER EURE MEINUNG UND DISKUSSIONSBEITRÄGE  IN UNSEREM GÄSTEBUCH!